Taten statt Worte
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Taten statt Worte

Taten statt Worte fordert Herbert Weiß in seinem heutigen Edit. Österreichs Schulwesen brauche sinnvolle Reformen.

Im Zuge der Auseinandersetzung um die neuen Lehrpläne für die AHS-Oberstufe, die durch unser gewerkschaftliches Wirken und breite Zusammenarbeit zu einem guten Ende gebracht werden konnte, hat Bildungsminister Wiederkehr die Lehrergewerkschaft wieder einmal als Blockierer bezeichnet. Behauptet hat er, dass die Gewerkschaft sinnvolle und wichtige Reformen blockiere und nicht an der Verbesserung des Bildungswesens interessiert sei …

Wenn es um die Verhinderung schädlicher Reformen geht, lasse ich mich gerne als Blockierer bezeichnen. Ministeriellen PR-Aktionen wird die Gewerkschaft auch weiterhin mit relevanten und überprüfbaren Fakten entgegentreten.

Wir Lehrervertreter:innen beteiligen uns nicht nur an sinnvollen Reformen, wir fordern sie ein. Sinnvoll sind Reformen dann, wenn sie dort erfolgen, wo es Defizite und Reformbedarf gibt. Unsere aktuelle Serie von fcg.AHS.aktuell setzt genau dort an:

  • Kinder vor Eintritt in die Schule schulreif machen
  • Offensive im Bereich der Elementarbildung verwirklichen
  • Konsequente Sprachförderung für Kinder und Jugendliche, die zu Hause nicht die Umgangssprache sprechen

Als wichtigste Voraussetzung dafür fordern wir mit Nachdruck faire, weil ausreichende Ressourcen für Österreichs Elementarbildung und Schulwesen. Das Märchen vom teuren und ineffizienten österreichischen Bildungswesen kann ich nicht mehr hören.

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