Erweiterte Bundesleitung der AHS-Gewerkschaft 2025

Erweiterte Bundesleitung der AHS-Gewerkschaft 2025

Anfang dieser Woche fand in Umhausen in Tirol die ordentliche Sitzung der Erweiterten Bundesleitung der AHS-Gewerkschaft statt.

Die Delegierten widmeten sich intensiv den aktuellen Problemen im Schulbereich und fassten zahlreiche Beschlüsse, in denen die Bundesregierung dazu aufgefordert wurde, konkrete Verbesserungsschritte zu setzen.

Die aktuelle Budgetsituation und die extrem vielen Zusatzaufgaben für die Schulen, die sich u. a. aus den Folgen der COVID-19-Pandemie und den Flüchtlingswellen ergeben, standen im Mittelpunkt der Beratungen. Die Erweiterte Bundesleitung der AHS-Gewerkschaft forderte die Bundesregierung dazu auf, von der EU ein integrationspolitisches Programm zu verlangen – in Anlehnung an das erfolgreiche Ziel-1-Programm, über das die EU in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts strukturschwache Regionen gefördert hat.

Weitere Anträge betrafen u. a. folgende Themen:

  • Schulbudget
  • Mittel für die AHS
  • Begabungsförderung
  • Schulveranstaltungen
  • Unterstützungspersonal
  • Optionsrecht zwischen altem und neuem Dienstrecht
  • Erhöhung der Einstiegsgehälter
  • Attraktivierung des Lehrberufs
  • Ressourcen für administrative Aufgaben, Koordinationstätigkeiten im Schulbereich und Unterstützung der Schulleitungen statt eines „Mittleren Managements“ als zusätzliche hierarchische Ebene

Die genannten Themen wirken sich wesentlich auf die Arbeitsbedingungen von Lehrer:innen und die Situation an unseren Schulen aus. Verbesserungen in diesen Bereichen bringen nicht nur dem Schulwesen und der jungen Generation viel, sie leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer positiven Entwicklung unseres Landes. Angesichts der international herausragenden Belastung Österreichs im Integrationsbereich wäre auch eine Unterstützung durch die EU mehr als gerechtfertigt.