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Stundenplan

Rechtsgrundlage: SchUG 10. Siehe auch „Aufsichtspflicht", „Supplierung".

a) Bestimmungen des Schulzeitgesetzes zum Stundenplan:

Gemäß SchZG 3/1 ist die durch den Lehrplan bestimmte Gesamtwochenstundenzahl vom Schulleiter möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Tage der Woche aufzuteilen, wobei in den Lehrplänen unter Bedachtnahme auf die Art des Unterrichtsgegenstandes pädagogisch zweckmäßige Blockungen und darüber hinausgehend schulautonome Gestaltungsmöglichkeiten vorzusehen sind. Die Aufteilung erfolgt durch den Stundenplan.

Die Zahl der Unterrichtsstunden an einem Schultag darf einschließlich der Freigegenstände für Schüler der 5. bis 8. Schulstufe (= 1. bis 4. Klasse AHS) höchstens acht für Schüler ab der 9. Schulstufe (= Oberstufe) höchstens zehn betragen (SchZG 3/1). Es handelt sich dabei um Maximalstundenzahlen, die nur ausnahmsweise erreicht werden sollen, wenn eine gleichmäßige Aufteilung der Gesamtwochenstundenzahl auf die einzelnen Tage der Woche nicht möglich ist.

Der Unterricht darf in der Regel nicht vor 8.00 Uhr beginnen. Eine Vorverlegung des Unterrichtsbeginnes auf frühestens 7.00 Uhr durch den SGA ist zulässig, wenn dies mit Rücksicht auf Fahrschüler oder aus anderen wichtigen Gründen, die durch die Stundenplangestaltung nicht beseitigt werden können, notwendig ist. Der Unterricht darf nicht länger als bis 18.00 Uhr, ab der 9. Schulstufe nicht länger als bis 19.00 Uhr dauern. Am Samstag darf der Unterricht längstens bis 12.45 Uhr dauern (SchZG 3/2).

Eine Unterrichtsstunde hat gemäß SchZG 4/1 50 Minuten zu dauern. Aus zwingenden Gründen - insbesondere wegen der Erreichung von fahrplanmäßigen Verkehrsmitteln durch eine überwiegende Zahl von Schülern - kann die Schulbehörde 1. Instanz (= LSR) die Dauer aller oder einzelner Unterrichtsstunden für einzelne Schulen durch Verordnung mit 45 Minuten festsetzen.

Zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden sind ausreichende Pausen in der Dauer von mindestens 5 Minuten vorzusehen (im Rahmen des Stundenplans). In der Mittagszeit ist eine ausreichende Pause zur Einnahme eines Mittagessens und zur Vermeidung von Überanstrengung der Schüler festzusetzen. Wenn es die Art des Unterrichtsgegenstandes oder die Stundenplangestaltung erfordern, können bis zur 8. Schulstufe (= Unterstufe) höchstens zwei, ab der 9. Schulstufe (= Oberstufe) höchstens drei Unterrichtsstunden ohne Pause aneinander anschließen (SchZG 4/2).

Unterrichtsstunden, in denen Schüler praktisch tätig sind, können in dem nach der Art des Unterrichtsgegenstandes notwendigen Ausmaß aneinander anschließen, wobei den Schülern die erforderlichen Ruhepausen entsprechend dem Arbeitsablauf einzeln oder in Gruppen zu gewähren sind (SchZG 4/3). Unter „praktischer Tätigkeit" der Schüler ist hiebei insbesondere der Werkstätten- und Laboratoriumsunterricht an berufsbildenden Schulen, aber auch der Unterricht in Werkerziehung und Hauswirtschaft an allen Schulen zu verstehen.

b) Bestimmungen des SchuG zum Stundenplan:

Der Schulleiter hat gemäß SchUG 10/1 für jede Klasse innerhalb der ersten beiden Schultage des Schuljahres einen Plan über die für die Unterrichtsarbeit zweckmäßige Aufteilung der lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände auf die einzelnen Unterrichtsstunden (Stundenplan) in geeigneter Weise kundzumachen. Der Stundenplan ist vom Schulleiter so zu erstellen, dass am dritten Tag des Unterrichtsjahres der lehrplanmäßig vollständige Unterricht stattfinden kann (RS BMU Nr. 6/2006)

Der Stundenplan und jede nicht nur vorübergehende Änderung desselben sind der Schulbehörde erster Instanz (= LSR) schriftlich zur Kenntnis zu bringen. Die Schulbehörde kann im Falle notwendiger oder wünschenswerter Änderungen von ihrem Weisunasrecht Gebrauch machen.

Aus den Erläuternden Bemerkungen zum Gesetz: Der Stundenplan ist nach didaktischen, psychologischen und physiologischen Gesichtspunkten zu erstellen, um eine für die Unterrichtsarbeit zweckmäßige Aufteilung der Unterrichtsgegenstände zu erreichen. Ferner sind dabei die Bestimmungen des Lehrplanes zu beachten.

Gemäß SchUG 10/2 hat der Schulleiter, wenn dies aus didaktischen oder anderen wichtigen Gründen (z. B. bei Verhinderung eines Lehrers) erforderlich ist, vorübergehende Änderungen des Stundenplanes anzuordnen (Stundentausch, Fachsupplierung, Supplierung, Entfall von Unterrichtsstunden). Die Schüler sind von jeder Änderung des Stundenplanes rechtzeitig in Kenntnis zu setzen.

Durch die Möglichkeit der Änderung des Stundenplanes aus didaktischen Gründen gemäß SchUG 10/2 wird insbesondere eine Schwergewichtsbildung für einzelne Themen (z. B. Unterricht über eine Epoche, Religiöse Woche, Projekte etc.) durch Zusammenziehen von Unterrichtsstunden eines Unterrichtsgegenstandes innerhalb eines Teiles des Unterrichtsjahres ermöglicht.

Wenn der Entfall von Unterrichtsstunden vom Schulleiter angeordnet werden muss, hat er für die Beaufsichtigung der Schüler bis zum stundenplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsende zu sorgen, soweit eine Gefährdung der Schüler durch ein vorzeitiges Unterrichtsende zu befürchten ist (SchUG 10/2). Ob eine Gefährdung zu befürchten ist, hat der Schulleiter im Einzelfall unter Bedachtnahme u. a. auf das Alter und die Reife der Schüler sowie die örtlichen Gegebenheiten festzustellen.

c) Bestimmungen des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige zum Stundenplan:

Das Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige (SchUG-B; BGBI. 33/97) gilt für die im SchOG geregelten öffentlichen und mit dem Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten Schulen für Berufstätige, somit für folgende Schulen:
- Gymnasien, Realgymnasien und Wirtschaftskundliche Realgymnasien für Berufstätige;
- Realgymnasium für Berufstätige an der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt;
- Sonderformen für Berufstätige an gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen (Meisterschulen, Werkmeisterschulen und Bauhandwerkerschulen -Vorbereitungslehrgänge);
- Handelsschulen für Berufstätige;
- Sonderformen für Berufstätige an Handelsschulen (Vorbereitungslehrgänge);
- Fachschulen für Sozialberufe für Berufstätige;- Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten für Berufstätige;
- Sonderformen für Berufstätige an Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten (Aufbaulehrgänge für Berufstätige, Kollegs für Berufstätige);
- Handelsakademien für Berufstätige;
- Sonderformen für Berufstätige an Handelsakademien (Aufbaulehrgänge, Kollegs);
- Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe für Berufstätige;
- Sonderformen für Berufstätige an HLA für wirtschaftliche Berufe;
- Sonderformen für Berufstätige an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik;
- Sonderformen für Berufstätige an Bildungsanstalten für Sozialpädagogik.

Der Schulleiter hat gemäß SchUG-B 12/1 einen Plan über die Aufteilung der in den jeweiligen Semestern lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände auf die einzelnen Unterrichtsstunden (Stundenplan) zu erstellen und in geeigneter Weise kundzumachen.

Der Schulleiter hat gemäß SchUG-B 12/2 vorübergehende Änderungen des Stundenplanes (Stundentausch, Fachsupplierung, Entfall von Unterrichtsstunden) anzuordnen, wenn dies aus didaktischen oder anderen wichtigen Gründen (z. B. bei Verhinderung des Lehrers) erforderlich ist.

Die Erläuternden Bemerkungen zu dieser Gesetzesstelle führen hiezu Folgendes aus:
- Die aufgelisteten Möglichkeiten der vorübergehenden Änderung des Stundenplanes (Stundentausch, Fachsupplierung, Entfall von Unterrichtsstunden) müssen nicht unbedingt in der Reihenfolge der Auflistung zur Anwendung kommen, obwohl die Reihenfolge dennoch eine gewisse Gewichtung verdeutlichen soll.
- So scheint es unter der primären Zielsetzung der grundsätzlichen Erfüllung des Stundenplanes zweckmäßig, noch vor der Fachsupplierung die Möglichkeit des Stundentausches zu nennen.
- Des Weiteren soll die Möglichkeit des Entfalles von Unterrichtsstunden nicht als absolut subsidiäre Maßnahme (nach der Fachsupplierung) gelten; vielmehr soll auch ein Entfall von Unterrichtsstunden angeordnet werden können, obwohl eine Fachsupplierung oder ein Stundentausch möglich wäre, wenn dies in der konkreten Situation als am zweckmäßigsten erachtet wird.
- Zu bemerken ist weiters, dass die Möglichkeit der „einfachen" Supplierung nicht vorgesehen ist. Die im SchUG vorgesehene Supplierung, die nicht zugleich Fachsupplierung ist, verfolgt in erster Linie den Zweck der Beaufsichtigung der Schüler. Dieses Erfordernis der Beaufsichtigung der Studierenden ist im Bereich des SchUG für Berufstätige nicht gegeben, sodass auch der Entfall von Unterrichtsstunden, die nicht „Randstunden" sind, in Betracht kommt, wenn auch eine Verlegung der ausfallenden Unterrichtsstunden an den Beginn oder das Ende des Unterrichtstages zweckmäßig wäre. Im Sinne dieser Ausführungen käme die Anberaumung einer Supplierstunde in einem anderen als dem entfallenen Unterrichtsgegenstand (also keine Fachsupplierung) einer Förderunterrichtsstunde gleich.

Die Studierenden an Schulen für Berufstätige sind gemäß SchUG-B 12/2 von jeder Änderung des Stundenplanes rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Die Erläuternden Bemerkungen zum Gesetz definieren „rechtzeitig" so: Rechtzeitig ist die Bekanntgabe einer Änderung, wenn insbesondere die Mitnahme von Unterrichtsmaterialien sowie eine ausreichende Vorbereitung auf den Unterricht gewährleistet ist.

d) Personalvertretungsrecht und Stundenplan:

Über den beabsichtigten Stundenplan ist vor der Einführung mit dem Dienststellenausschuss nach PVG 9/2b das Einvernehmen herzustellen. Siehe auch „Lehrfächerverteilung".

e) Zusammenfassung: Der Stundenplan

Der Schulleiter hat den Stundenplan innerhalb der ersten beiden Tage des Schuljahres zu erstellen und innerhalb einer von der Dienstbehörde festgesetzten Zeit dem LSR schriftlich zu melden, ebenso jede nicht nur vorübergehende Änderung. Über den beabsichtigten Stundenplan ist vor der Einführung mit dem Dienststellenausschuss nach PVG 9/2b das Einvernehmen herzustellen. Siehe „Lehrfächerverteilung".

Der Schulleiter hat, wenn dies aus didaktischen oder anderen wichtigen Gründen (z. B. bei Verhinderung eines Lehrers) erforderlich ist, vorübergehende Änderungen des Stundenplanes anzuordnen (Stundentausch, Fachsupplierung, Supplierung, Entfall von Unterrichtsstunden). Die Schüler sind von jeder Änderung des Stundenplanes rechtzeitig in Kenntnis zu setzen.

Wenn der Entfall von Unterrichtsstunden vom Schulleiter angeordnet werden muss, hat der Schulleiter für die Beaufsichtigung der Schüler bis zum stundenplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsende zu sorgen, soweit eine Gefährdung der Schüler durch ein vorzeitiges Unterrichtsende zu befürchten ist (SchUG 10/2).

(Zuletzt aktualisiert: Jänner 2009)

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Aktuelle Zitate

 

 

Schule „kann nur bis zu einem gewissen Grad kompensieren“:

„Schule kann nicht alles kompensieren, was Gesellschafts-, Familien-, Sozial- oder Sicherheitspolitik versäumen. Die Schule ist ohnehin eine der wichtigsten Sicherheitseinrichtungen in diesem Land. Aber Chancengleichheit herstellen kann sie nicht allein, sie kann nur bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Wir brauchen jedenfalls mehr Unterstützung und mehr Ressourcen, wenn wir uns wirklich bestmöglich um alle Kinder kümmern sollen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Der Standard online am 26. Dezember 2018

Bildung beginnt mit der Geburt:

„Die gelingende Einbeziehung und Aktivierung von Eltern in die frühkindliche und schulische Bildung ist der Schlüssel, denn in der Tat beginnt die Bildungsbiografie mit der Geburt des Kindes!“
Univ.-Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom Dezember 2018, S. 5

Finnlands Politik hat „etwas“ schneller reagiert:

„Für Kinder, die zu Hause kein Finnisch oder Schwedisch sprechen, gibt es die Möglichkeit, Extra-Unterricht zu bekommen, eine Art Intensivkurs, bevor sie in die ‚richtige‘ Schule kommen. Dem Weltbildungsbericht zufolge besuchten 2012 fast 80 Prozent der Migrantenkinder (erste Migrantengeneration) mit wenig Finnischkenntnissen solche Kurse.“
Focus online am 10. Dezember 2018

In Summe erfreulich, die Differenz wird aber immer größer:

„Im Dezember gab es erneut weniger Arbeitslose. Inklusive AMS-Schulungsteilnehmern waren Ende Dezember 413.936 Personen auf Arbeitssuche, ein Rückgang von 6,7 Prozent gegenüber 2017. […] Bei Inländern ging die Zahl der Arbeitslosen um 8,4 Prozent zurück, bei Ausländern um ein Prozent.“
ORF online am 1. Jänner 2019

An Europas Spitze:

„Das Bildungssystem funktioniere, Österreichs Jugendarbeitslosigkeit sei eine der niedrigsten in Europa.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Oberösterreichische Nachrichten online am 13. Dezember 2018

Auf den Punkt gebracht:

„Kindern vorzulesen, auf Deutsch, auf Türkisch oder mit ihnen Deutsch zu lernen, anstatt stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen, ist keine Frage des Geldes. Aber wer es nicht macht, reduziert die Chancen von Kindern, oft mehr als vieles andere.“
Mag. Carina Kerschbaumer, Kleine Zeitung vom 1. Dezember 2018

„Spiegelbild der Gesellschaft“:

„‚Das ist ein allgemeingesellschaftliches Problem.‘ Die Hemmschwelle für Aggression sei gesunken, ‚daher müssen wir bei der Konfliktkultur ansetzen. Die Schulen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft.‘“
MMMag. Gertraud Salzmann, Bundesobfrau der VCL und Dienstrechtsreferentin der AHS-Gewerkschaft, Salzburger Nachrichten vom 22. November 2018

Mut zur Korrektur:

„Ich appelliere an Bildungsminister Faßmann, die Reformen der letzten Jahre zu überdenken und dort, wo es erforderlich ist, die Reißleine zu ziehen. Ein mutiges Beispiel dafür hat er z. B. bei der NOST schon gesetzt.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, „gymnasium“ (Printmedium der AHS-Gewerkschaft) vom November/Dezember 2018, S. 7

Den Einstieg in die Praxis gelingen lassen!

„Wer in der Klasse bestehen will, braucht höchste fachliche, pädagogische, didaktische und menschliche Qualitäten. Gutes Coaching beim Einstieg in die Praxis hilft StudentInnen, sich zu erfolgreichen Lehrerpersönlichkeiten zu entwickeln.“
Dir. Mag. Isabella Zins, Bundesvorsitzende der AHS-DirektorInnen und stv. Vorsitzende der Bildungsplattform „Leistung & Vielfalt“,
Kurier online am 11. Dezember 2018

Imageschäden schnellstmöglich beheben:

„Die Aufgaben und Herausforderungen, denen wir uns tagtäglich stellen, können wohl nicht oft genug ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Möge es gelingen, unseren wichtigen und schönen Beruf auch in Zukunft den ‚Besten der Besten‘ unter den jungen Menschen schmackhaft zu machen! Die Kinder werden diese mehr denn je brauchen!“
Mag. Gudrun Pennitz, Mitglied im ZA AHS, ÖPU, ÖPU-Nachrichten vom Dezember 2018, S. 15

„Echter Vorteil“:

„Dass es in Österreich sowohl die Neuen Mittelschulen, als auch die Gymnasien in der Unterstufe gibt, ist ein echter Vorteil. Durch diese Differenzierung ist es möglich, alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern. Jedes Kind hat unterschiedliche Stärken und Talente und es ist notwendig, alle Potenziale zu nutzen. Fakt ist, dass das in den Neuen Mittelschulen jedoch nur durch verstärkte Leistungsdifferenzierung ermöglicht werden kann.”
Tobias Hofstätter, Bundesobmann der Schülerunion Österreich, Presseaussendung vom 1. Dezember 2018

Erkenntnis aus Deutschlands Nationalem Bildungspanel (NEPS):

„Integrative Systeme sind für die schwächsten Schüler am wenigsten zuträglich, die leistungsstarken können mit Komplexität viel besser umgehen und zuweilen sogar davon profitieren. Die Schwächsten dagegen geraten rasch ins Hintertreffen. Mit anderen Worten: Differenzierung nach Leistungsgruppen wäre im Sinne der Bildungsgerechtigkeit das Gebot der Stunde.“
Dr. Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung online am 16. November 2018

Nach langem Irren am Ziel angekommen:

„Teacher-directed instruction is associated with better test scores regardless of the classroom environment.“
OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 90“ (November 2018), S. 2