Klassenelternberatungen

Rechtsgrundlage: SchUG 62/2.

  • Gemeinsame Beratungen zwischen Lehrern und Erziehungsberechtigten können im Rahmen von Klassenelternberatungen erfolgen. Klassenelternberatungen sind jedenfalls in der ersten Stufe jeder Schulart (ausgenommen die Berufsschulen) sowie dann durchzuführen, wenn dies die Erziehungsberechtigten eines Drittels der Schüler der betreffenden Klasse verlangen.
  • Im Regelfall wird seitens der Schule der Klassenvorstand an den Klassenelternberatungen teilzunehmen haben. Nur in besonderen Fällen (z. B. bei Planungsvorhaben wie Besprechungen zur Vorbereitung von Schikursen) werden zweckmäßigerweise andere Lehrer (im genannten Beispiel der Schikursleiter) seitens der Schule teilnehmen.
  • Klassenelternberatungen sind klassenbezogen (somit nicht klassenübergreifend) durchzuführen.
  • Wie bei bei Elternsprechtagen ist es auch bei Klassenelternberatungen zulässig, dass bei einem Einvernehmen zwischen Lehrern und Eltern (Elternvertretern) auch Schüler teilnehmen.
  • An Schulen, an denen Klassenforen eingerichtet sind (VS, HS, NMS, Sonderschulen), sind Klassenelternberatungen nach Möglichkeit gemeinsam mit Sitzungen des Klassenforums durchzuführen.
  • Formell ist festzustellen, dass bei den Klassenelternberatungen - im Gegensatz zu den Klassenforen - keine Beschlüsse gefasst werden können.

(Letzte Aktualisierung: Februar 2017)