Verwendungsgruppen (Ernennungserfordernisse)

Rechtsgrundlage: BDG, Anlage 1, Ziffer 23 (L 1), Ziffer 24 (L 2a 2), Ziffer 25 (L 2a 1), Ziffer 26 (L 2b 1). 

  • L1: Eine den Unterrichtsgegenständen entsprechende abgeschlossene Hochschulbildung (Lehramt) sowie für Allgemeinbildner Absolvierung des Unterrichtspraktikums. für Religionslehrer kirchliche Lehrbefugnis. Für Lehrer fachlich-theoretischer Unterrichtsgegenstände an BMHS neben der Hochschulbildung eine zwei- oder vierjährige facheinschlägige Berufspraxis. Näheres in BDG Anlage 1 Ziffer 23
  • L2a2: Reifeprüfung sowie Erwerb eines der Verwendung entsprechenden akademischen Grades (BEd) oder Diplom der PH; bei Musikerziehung Lehrbefähigung aus zwei Unterrichtsgegenständen; bei Bildnerischer Erziehung, Werkerziehung und verwandten Unterrichtsgegenständen das Diplom einer Kunsthochschule oder der Akademie der bildenden Künste. Näheres in BDG Anlage 1 Ziffer 24.
  • L2a1: Lehrer für Bildnerische Erziehung, Werkerziehung und verwandte Unterrichtsgegenstände: Diplom einer Universität der Künste oder der Akademie der bildenden Künste (ohne Reifeprüfung); Lehrer für musikalische Unterrichtsgegenstände: Reifeprüfung gemeinsam mit der Lehrbefähigung aus Gesang oder einem zugelassenen Instrumentalfach. Näheres in BDG Anlage 1 Ziffer 25.
  • L2b1: Lehrer des praktischen Fachunterrichts an BMHS, so lange die Berufspädagogische Akademie noch nicht absolviert ist; Lehrer mit Reifeprüfung und Lehrbefähigung, sofern nicht Voraussetzungen für L 2a oder L 1 vorliegen; das Erfordernis der Reifeprüfung wird in vielen Bereichen ersetzt durch eine Befähigung gemeinsam mit einer mehrjährigen (bis zu sechs Jahre) Praxis. Erzieher mit Befähigungsprüfung. Näheres in BDG Anlage 1 Ziffer 26.
  • Für Vertragslehrer gilt dieselbe Einteilung wie für Pragmatisierte; die Verwendungsgruppen werden aber Entlohnungsgruppen genannt und mit Kleinbuchstaben bezeichnet (l ph, l 1, l 2a 2, usw.). Außerdem wird noch das Entlohnungsschemasymbol (I L, II L) vorangesetzt. Römisch II vor der Entlohnungsgruppe gibt an, dass die Stunden in genau definierter Vertretung für einen anderen Lehrer (Karenzurlaub, Teilzeit etc.) unterrichtet werden. Römisch I weist auf eine unbefristete, also nicht nur vertretungsweise ausgeübte Lehrverpflichtung hin (z. B. I L l1).

(Zuletzt aktualisiert: August 2011)


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