Kuraufenthalt:

Rechtsgrundlage: § 79 BDG; § 24a VBG; B-KUVG; ASVG; Satzungen der Krankenkassen; Krankenordnung der BVA und der GKK.

  • Dem Bediensteten ist auf Antrag für die Dauer eines Kuraufenthaltes Dienstbefreiung zu gewähren, wenn
    - ein Sozialversicherungsträger oder ein Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen die Koste-n der Kur trägt oder einen Kurkostenbeitrag leistet und
    - die Kur in der Benützung einer Mineralquelle oder eines Moorbades oder im Aufenthalt in einem vorgeschriebenen Klima oder in der therapeutischen Anwendung von kaltem Wasser (sogenannte „Kneipp-Kuren") besteht und ärztlich überwacht wird.
  • Bei der zeitlichen Einteilung der Dienstbefreiung ist auf zwingende dienstliche Gründe Rücksicht zu nehmen.
  • Dem Bediensteten ist auf Antrag auch für die Dauer der Unterbringung in einem Genesungsheim Dienstbefreiung zu gewähren, wenn der Bedienstete zur völligen Herstellung der Gesundheit von einem Sozialversicherungsträger oder einem Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen nach einem chirurgischen Eingriff oder nach einer schweren Erkrankung in ein Genesungsheim eingewiesen wird und die Kosten des Aufenthaltes im Genesungsheim vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen oder vom Sozialversicherunasträaer aetraaen werden.
  • Für den Bediensteten, der im Ausland bei einer österreichischen Dienststelle oder als Vertreter (Beobachter) Österreichs bei einer zwischenstaatlichen Organisation seinen Dienst versieht, gelten die genannten Voraussetzungen auch dann als erfüllt, wenn nach dem Gutachten eines Sozialversicherungsträgers die medizinischen Voraussetzungen für die Gewährung eines Kuraufenthaltes oder für die Einweisung in ein Genesungsheim vorliegen.
  • Eine Dienstbefreiung nach den vorigen Absätzen gilt als eine durch Krankheit verursachte Abwesenheit vom Dienst.

(Zuletzt aktualisiert: Apüril 2017)


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