Dienststellenausschuss (DA)

Rechtsgrundlage: §§ 8, 9, 10, 30, 31 PVG. 

  • In jeder Dienststelle, der mindestens 20 Bedienstete angehören, ist ein Dienststellenausschuss zu wählen.
  • Der Dienststellenausschuss besteht in Dienststellen mit 20 bis 50 Bediensteten aus drei, in Dienststellen mit 51 bis 100 Bediensteten aus vier Mitgliedern. In Dienststellen mit mehr als 100 Bediensteten erhöht sich für je weitere 100 Bedienstete die Zahl der Mitglieder um eins, in Dienststellen mit mehr als 1000 Bediensteten für je weitere 400 Bedienstete um eins. Bruchteile von 100 beziehungsweise 400 werden für voll gerechnet.
  • Maßgebend ist die Anzahl der der jeweiligen Dienststelle angehörenden Bundesbediensteten am Stichtag vor der Wahl. Eine Änderung der Zahl der Bundesbediensteten der Dienststelle ist auf die Anzahl der Mitglieder des Dienststellenausschusses während dessen Tätigkeitsdauer ohne Einfluss.
  • Bundesbedienstete gehören im Sinne dieses Bundesgesetzes jener Dienststelle an, der sie zur dauernden Dienstleistung zugewiesen sind. Vom Dienst befreite, enthobene, vorübergehend einer anderen Dienststelle zur Dienstleistung zugewiesene oder sonst abwesende Bundesbedienstete bleiben Angehörige dieser Dienststelle.
  • Der Dienststellenausschuss ist das an der einzelnen Schule errichtete Organ der Personalvertretung, das die Interessen und Rechte der Lehrer gegenüber dem Dienststellenleiter zu wahren hat (PVG § 9,10).
  • An kleinen Dienststellen (unter 20 Wahlberechtigte) gibt es keinen Dienststellenausschuss. Dafür ist in Dienststellen mit fünf bis neun Bundesbediensteten eine Vertrauensperson zu wählen. In Dienststellen mit 10 bis 19 Bundesbediensteten sind zwei Vertrauenspersonen zu wählen. Für jede Vertrauensperson ist gleichzeitig eine Vertretung zu wählen (PVG §30,31) 

(Letzte Aktualisierung Dezember 2019)


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