Abgeltung für die Betreuungslehrer im Schulpraktikum / Mentoren:

Rechtsgrundlage: Der Abgeltungsmodus ist in GG 62, 62a bzw. VBG 41/4 festgelegt.

Anzahl der zu betreuenden Vertragslehrpersonen
in der Induktionsphase

Vergütung monatlich
in Euro (2019)

1

117,60

2

157,50

3

196,50

  • Seit dem 1. September 2019 gebührt MentorInnen folgende monatliche Vergütung:
  • Lehrkräfte, die sich im Altrecht befinden und die Voraussetzungen gemäß der oa. Übergangsphase erfüllen, müssen der Bestellung ausdrücklich zustimmen.
  • Zu MentorInnen können nur jene LehrerInnen bestellt werden, die eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung als Lehrperson aufweisen und den Hochschullehrgang „Mentoring, berufseinstieg professionell begleiten“ absolviert haben. Bis zum Schuljahr 2029/30 dürfen auch Lehrpersonen als MentorInnen eingesetzt werden, die zu Betreuungslehrkräften im Unterrichtspraktikum oder im Rahmen der schulpraktischen Ausbildung bestellt sind oder einen einschlägigen Lehrgang im Umfang von mindestens 30 ECTS absolviert haben.
  • Vertragslehrpersonen in der Induktionsphase sind durch eine Mentorin / einen Mentor zu begleiten. Die Mentorin oder der Mentor hat die Vertragslehrperson in der Induktionsphase bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts zu beraten, mit ihr deren Tätigkeit in Unterricht und Erziehung zu analysieren und zu reflektieren, sie im erforderlichen Ausmaß anzuleiten und sie in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Die Mentorin oder der Mentor hat den Unterricht der Vertragslehrperson in der Induktionsphase im erforderlichen Ausmaß zu beobachten, ein Entwicklungsprofil der Vertragslehrperson in der Induktionsphase zu erstellen und bis spätestens drei Monate vor Ablauf der Induktionsphase ein Gutachten zu deren Verwendungserfolg zu erstatten.
    • im Rahmen ihrer Fortbildung spezielle Induktionslehrveranstaltungen an der Pädagogischen Hochschule oder an der Universität zu besuchen
    • nach Möglichkeit den Unterricht anderer zu beobachten
    • die Tätigkeit nach dessen Vorgaben auszurichten
    • mit dem Mentor zusammenzuarbeiten,
  • Die Vertragslehrperson in der Induktionsphase hat:
  • Die Regelung für BetreuungslehrerInnen im Unterrichtspraktikum sind mit dem 31. August 2019 außer Kraft getreten. An Stelle des Unterrichtspraktikums tritt seit 1. September 2019 die Induktionsphase. Diese dient der berufsbegleitende Einführeng in das Lehramt und endet nach erstmaligem Dienstantritt (ggf. mit Unterbrechungen) nach insgesamt 12 Monaten.

Vergütung für Mentoren in der Induktionsphase

  • Mit der oben genannten Vergütung sind sämtliche im Zusammenhang mit der Betreuung von StudentInnen in der schulpraktischen Ausbildung stehenden Tätigkeiten abgegolten.
  • Sofern ein Teil der schulpraktischen Ausbildung durch die Universität abgegolten wird, entfällt für diesen Teil die oben genannte Vergütung. Gleiches gilt für begleitende universitäre Veranstaltungen zur schulpraktischen Ausbildung.
  • Die Vergütungen für die schulpraktische Ausbildung sind semesterweise im Nachhinein abzurechnen.
  • Sofern in einzelnen Studienplänen bzw. Curricula vorgesehen ist, dass die schulpraktische Ausbildung auch eine begleitende Orientierungs- und Reflexionseinheit jeweils unter kooperativer Leitung mit UniversitätslehrerInnen umfasst, sind diese auf die Höchstgesamtdauer anzurechnen.
  • Auf die für die Höhe dieser Vergütung maßgebende Zahl der Studierenden sind alle Studierenden der Gruppe anzurechnen, die zumindest während des gesamten ersten Viertels der jeweiligen Phase der schulpraktischen Ausbildung tatsächlich teilnehmen.

Zahl der Studierenden

Euro pro Stunde (2019)

1

11,80

2

17,30

3

22,70

4 und mehr

25,90

Siehe auch "Schulpraktikum"

(Zuletzt aktualisiert: August 2019)


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